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450 Millionen Euro sollten 2010 für das Marktanreizprogramm (MAP) für den Wärmemarkt, das von der BAFA verwaltet wird, zur Verfügung stehen. Gefördert werden sollten umweltfreundliche Heizungen (Biomasse, Solaranlagen, Wärmepumpen usw.). Am 4. Mai wurde der Förderung ein jähes Ende gesetzt: mehr oder weniger "über Nacht" hat der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble 115 Millionen Euro ( die restliche Fördersumme) mit einer Haushaltssperre belegt.
Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung werden die restlichen 115 Millionen Euro nun wieder freigegeben, eventuell mit geänderten Förderkonditionen. Das ist erst einmal eine gute Nachricht - aber ... bereits 2010 waren 3 Viertel der bewilligten Mittel schon im Mai vergeben - so groß war die Nachfrage nach Heizsysteme, die mit nachhaltigen, erneuerbaren Energieträgern versorgt werden.
Dennoch plant die Bundesregierung für das Jahr 2011 die Reduzierung der Fördermittel auf 380 Millionen und bis 2014 bis auf 340 Millionen zu kürzen. ZIEL 21 beurteilt dies als einen herben Rückschlag für die Klimaschutzbemühungen in Deutschland. Unverständlich ist die Kürzung schon deshalb, weil das Programm die Wirtschaft ankurbelt, den Mittelstand stützt und dadurch ein Mehr an Einnahmen für den Staat erzielt als die Förderung an Kosten verursacht. Das bestätigen selbst Wirtschaftsforscher.
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450 Millionen Euro sollten 2010 für das Marktanreizprogramm (MAP) für den Wärmemarkt, das von der BAFA verwaltet wird, zur Verfügung stehen. Gefördert werden sollten umweltfreundliche Heizungen (Biomasse, Solaranlagen, Wärmepumpen usw.).
Am 4. Mai wurde der Förderung ein jähes Ende gesetzt: mehr oder weniger "über Nacht" hat der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble 115 Millionen Euro ( die restliche Fördersumme) mit einer Haushaltssperre belegt.
Förderanträge können aktuell nicht mehr gestellt werden. Wie es weitergeht ist unbekannt.
ZIEL 21 sieht diese Entscheidung als einen herben Rückschlag für die deutsche Klimapolitik, die auch wirtschaftliche Folgen für Planung und Handwerk bedeutet. Das Marktanreizprogramm dient nicht nur der Förderung umweltfreundlicher Heizungen sondern hat sich auch als Investitionsförderungsprogramm bewährt.
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www.bafa.de
(Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA, Eschborn) Die BAFA fördert Solaranlagen, Wärmepumpen und automatisierte Holzheizanlagen bzw. Biomassekessel aus dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums. Der aktuelle Stand der Konditionen ist nur bei der BAFA direkt zu finden.
www.kfw-foerderbank.de
Die KfW-Förderbank hält günstige Kredite bereit z.B. im Wohnraummodernisierungsprogramm, im Solarstromförderprogramm, im CO2 Minderungsprogramm. Auf der Website der KfW erhalten Sie alle Infos zur den Programmen sowie die aktuellen Zinssätze. Die Kreditanträge sind an die Hausbank zu stellen.
Eine Zusammenfassung der verschiedenen Fördermöglichkeiten finden Sie auch auf dem Informationsblatt von ZIEL 21, das Sie hier downloaden können.
Einige Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck fördern Maßnahmen zur Energie-Einsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Detail-Informationen dazu gibt es im Umweltamt der jeweiligen Gemeinde.
Gemeinde Gröbenzell
Gemeinde Puchheim
Gemeinde Maisach
Stadt Fürstenfeldbruck
Interaktiver Solarförderberater, der alle aktuellen Fördermittel von Bund und Ländern bereit hält.
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